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Staatlich anerkannte(r) ErzieherIn

St
aatlich anerkannte(r) ErzieherIn in berufsbegleitender Form


Staatlich anerkannte(r)SozialassistentIn

Katholische Religionspädagogische Ausbildung

Evangelische Religionspädagogische Ausbildung

 

 

     
 

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Ausbildung zur Sozialassistentin/
zum Sozialassistenten

Download als .pdf

Download der

"Verordnung über die Ausbildung und die Prüfung an den
zweijährigen Höheren Berufsfachschulen für Sozialassistenz
als .pdf

 

Wie soll es nach der Realschule weitergehen?

Bald haben Sie zehn Schuljahre hinter sich. Und sicher überlegen Sie inzwischen, was Sie nach dem Abschluss der Mittleren Reife sinnvollerweise tun wollen:

- entweder sich schulisch weiterbilden ?

- oder sich beruflich qualifizieren ?

- oder gar nichts tun ?

Die dritte Entscheidung ist freilich mit hohen Risiken und schwer kalkulierbaren Folgen verbunden. Und bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte... na, vielleicht wissen Sie schon wen!

Sie können jedoch eine berufliche Perspektive auch mit einer schulisch gebundenen Ausbildung verknüpfen!
Prüfen Sie mit dem nachstehenden Test, ob Sie über berufliche und schulische Risiken und Nebenwirkungen mit uns sprechen wollen.

  1. Freuen Sie sich, mit Kindern zusammen sein zu können ?
    o ja   o nein
  2. Sind Sie neugierig ?
    o ja   o nein
  3. Reden Sie ohne Furcht mit fremden Menschen ?
    o ja   o nein
  4. Wollen Sie Ihre kreativen Fähigkeiten praktisch erproben ?
    o ja   o nein
  5. Haben Sie Mut, Verantwortung für Kinder mitzutragen?
    o ja   o nein
  6. Sind Sie meist ausdauernd, geduldig und optimistisch ?
    o ja   o nein
  7. Können Sie sich auf Zukunft hin vorstellen, als Erzieherin tätig zu werden ?
    o ja   o nein
  8. Denken Sie immer wieder auch darüber nach, worauf es im Leben ankommt ?
    o ja   o nein
  9. Wollen Sie praxisbezogen lernen, wie man Kinder verstehen, erziehen, mit ihnen leben und lernen kann ?
    o ja   o nein

 

Wenn Sie die Fragen mehrheitlich mit "ja" beantwortet haben, sollten Sie prüfen, ob Sie nicht eine solide sozialberufliche Grundbildung an der Ketteler - La Roche - Schule machen wollen!
 

Die praxisbezogene Ausbildung im Bereich der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz dauert 2 Jahre. Sie endet mit einer Prüfung zur

Staatlich anerkannten Sozialassistentin / zum Sozialassistenten.

Mit der Ausbildung haben Sie eine gute Basis für anspruchsvollere Sozialberufe. Sie können sich an entsprechenden Fachschulen für die Arbeit als Krankenschwester, Alten- oder Familienpflegerin oder für den Bereich der Heilerziehungspflege qualifizieren.
Vor allem jedoch haben Sie gute Voraussetzungen dafür, Erzieherin bzw. Erzieher zu werden! An der Ketteler-La Roche-Schule ist die Ausbildung zur Sozialassistentin / zum Sozialassistenten direkt mit dem nachfolgenden Erzieherbildungsgang verbunden.

  • Lesen Sie, was Sie in der Ausbildung zur Sozialassistentin / zum Sozialassistenten erwartet und was Sie leisten müssen!
  • Prüfen Sie die Perspektive, einen Sozialberuf zu erlernen und auszuüben!
  • Überlegen Sie, ob Sie sich letztlich als Staatlich anerkannte Erzieherin qualifizieren wollen!
  • Entscheiden Sie, ob Sie Ihre beruflich-fachliche Entwicklung mit uns beginnen und ob Sie sich an der Ketteler - La Roche - Schule bewerben wollen!


 

Wie werden Sie ausgebildet ?

Als sozialberufliche Grundbildung ist das Lernen im Bereich der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz anders organisiert als an den Ihnen bekannten allgemeinbildenden Schulen. Am deutlichsten abzulesen ist das an einem wiederkehrenden Wechsel zwischen schulischen Ausbildungsabschnitten und mehrwöchigen Praktikumszeiten.

Ihre praktischen Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen mit Kindern in Kindergärten und Kindertagesstätten sind mithin der wichtigste Stoff für das nach-denkende Lernen in der Schule.
In der Schule werden Sie grundlegende Fertigkeiten und Fähigkeiten für eine sozialberufliche Tätigkeit einüben und immer wieder Gelegenheit finden, diese praktisch zu erproben. Sie werden lernen, die Lebenssituationen von Kindern zu verstehen und die institutionell organisierte Erziehungsarbeit in Vorschuleinrichtungen mit Herz, Kopf und Händen studieren.


 

Was lernen Sie in den Fächern des Ausbildungsganges?

Die Fächer des Ausbildungsganges sollen Ihnen einen geordneten und orientierenden Zugang zu sozialberuflichen Tätigkeitsfeldern erschließen. Sie dienen auch der Nachberatung und Aufarbeitung Ihrer praktischen Eindrücke und Erlebnisse.

Berufsübergreifender Lernbereich

Deutsch Das Fach kennen Sie aus Ihrer bisherigen Schullaufbahn. Die Verständigung in der deutscher Sprache ist Grundlage der vielfältigen Kommunikationsanforderungen in sozialen Berufen. Neben dem Spiel ist Sprache ein wichtiges Mittel für Erziehung. Genaues Zuhören, sachbezogenes Sprechen, überzeugendes Reden und Argumentieren sind Inhalte Ihrer Ausbildung. Die Insider, zu denen Sie dann bald gehören, sprechen von "kommunikativer Kompetenz". Alles klar? Wer das mit "Schwallen übersetzt, liegt völlig falsch. Es geht um die Verbesserung Ihrer Sprachfähigkeit, Ihres Ausdrucksvermögens und Ihrer Verstehensfähigkeiten. Was Menschen bewegt, angeht und umtreibt ist seit Jahrhunderten schriftlich, in kleiner und großer Literatur vermittelt worden. Aber andere Zeiten und andere Völker denken und äußern sich anders, als Sie selbst es gewohnt sind. So werden Sie sich auch in verschiedenen Sprachformen einüben. Vor allem religiöse Sprachformen müssen erschlossen werden, wenn Sie entdecken wollen, welche Erfahrungen Menschen für GOTT geöffnet haben. Was kann einem zu einem tragfähigen Lebensgrund werden, auf den man sich verlassen kann? Das ist eine religiöse Kernfrage, um die es im Religionsunterricht gehen wird.
Religion Verwechseln Sie dieses Fach nicht mit moralinsaurem Gerede. Hier werden Sie danach fragen können, was Ihrem Leben Bestand und eine sinnvolle Perspektive geben kann. Ein Mensch ist nicht einfach das, was er isst. Mensch werden betrachten alle Religionen als eine lebenslange Entwicklungsaufgabe. Was ist ein tragfähiger Lebensgrund?; das ist eine bewährte Frage nach GOTT. Sie können dieser religiösen Kernfrage im Unterricht gemeinsam nachforschen und sich mit angemessenen, erwachsenen Formen religiöser Lebensorientierung vertraut machen.
Medienerziehung In Kürze können Sie Ihren Freund / Ihre Freundin vom Tippen und Layout entlasten. "Do it yourself!" oder: "Mack selber!", wie die Amerikaner sagen. Sie werden lernen, dass ein PC fast nur das tut, was Sie von der Maschine wollen. Sie lernen beispielsweise ansehnliche Texte zu schreiben, lesbare Emails zu versenden, brauchbare Internet-Adressen zu nutzen, sich eigene Datenbanken einzurichten und virtuelle Ordner anzulegen. So werden Sie fit für Ihr Selbstmanagement, wie die Deutschen sagen.
Fremdsprache Englisch wird es sein, das Sie weiterhin begleitet. Schon bei der Deutschen Bahn AG kommen Sie mit Deutschkenntnissen allein nicht mehr durch. Englisch mausert sich weltweit zu einer internationalen Sprache. Und vielleicht wollen Sie Ihr Fachhochschulreife erwerben, Ihre berufliche Orientierung durch ein Studium erweitern. Dann heißt es unausweichlich: Talking English!
Politik und Wirtschaft Damit wollen Sie immer noch nichts zu tun haben, d.h. mit denen, da oben mit ihren Sprechblasen? Aber wirtschaftliche und politische Entscheidungen beeinflussen Ihr Leben und was noch näher liegt: Sie werden selbst wirtschaften lernen und für Ihre Belange eintreten lernen. D.h., sie handeln in Ihrem Interesse immer auch politisch. Also holen Sie sich hier den Durchblick, dass nicht andere für Sie bestimmen, wo es langgeht.

 

Berufsbezogener Lernbereich

Anthropologie Sie werden in diesem Fach aus unterschiedlichen Richtungen fragen, wie Menschen ihr Leben einrichten, wie Menschen sich selbst und ihr Leben begreifen. Was lernen Menschen, die sich für eine sozialberufliche Tätigkeit entschieden haben, über sich selbst, über ihre Mitmenschen in die Lebenswelten, in denen sie sich bewegen? Nachgedacht werden darf und soll hier, wie Menschen sich entwickeln, eine Lebensorientierung finden und ihr Leben in unserem Land, in unserer Gesellschaft organisieren.
Wenn Sie "Sophies Welt" von J. Gaarder gelesen und verstanden haben, sind Sie eine Expertin im Fach Anthropologie! Oder?
 
Grundlagen der Theorie und Praxis der Sozialpädagogik

Die etwas umständliche Formulierung weist auf einen vielfältigen Lern- und Gestaltungsbereich hin. Ihr Sehen, Erkunden, Entdecken, Beobachten, Nachdenken usw. soll Sie zu vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten führen. Handwerkliche und kreative Übungen mit verschiedenen Materialien oder Mitteln werden Sie kennenlernen. Die Welt der Töne und Klänge, das Reich des Spielens, der Bewegung, der Farben und Werkstoffe. Zu all dem kommt die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensführung, der Gestaltung Ihrer Lebensumwelt, kurz das was "Lebenskultur" genannt werden kann. Die so entstehenden Erfahrungen sind wiederum die Grundlage, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Das Fach unterteilt sich im Unterkurs in fünf Lernbereiche:

  • Erziehung

  • Pflege

  • Gestaltung der Lebensumwelt

  • Körper und Bewegung

  • Gesunde Ernährung und Hauswirtschaft

Die in diesen Fächern unterrichtenden Kollegen begleiten als Mentoren die Praktika durch Besuche, Reflexionsgruppen und Praxisanleiterinnentreffen.

Im Oberkurs verdichten sich diese Lernbereiche zum gewählten "Schwerpunkt Sozialpädagogik".

Alle Praktikumsaufgaben und Praktikumsberichte werden von diesen beiden Fächern in oben beschriebenen Sinn vorbereitet und bewertet.

Berufspraxis im Schwerpunkt Sozialpädagogik Ziel der Ausbildung ist, Ihre schon vorhandenen kommunikativen, gestalterischen, denkerischen und sozialen Fähigkeit für eine sozialberufliche Praxis zu stärken und zu erweitern. Deshalb werden Sie sich nicht allein in der Schule, sondern in verschiedenen Praktika bewähren. Der Unterricht mündet wiederkehrend in praktischen Aufträgen, die Sie in sozialpädagogischen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Krippen, Horten, Krabbelstuben, aber auch Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, integrative Einrichtungen und Einrichtungen der Erziehungshilfe und anderen sozialen Einrichtungen ausführen. Sie werden Arbeitsweisen untersuchen, Kinder und Klienten und verschiedene Kommunikationsformen beobachten und schließlich auch eigene praktische Ideen mit Gruppen von Klienten erproben.
Praxisreflexion Eine erfolgreiche berufliche Praxis schreit geradezu nach einer tragfähigen Theorie. Sie werden nicht irgendwie "herumwurschteln", sondern sich darin üben, zu verstehen und zu begreifen, was da passiert, wenn Sie praktisch werden. Reflexion heißt das Fachwort. Wenn Sie wissen, was Sie tun, können Sie auch mit Ihren künftigen KollegInnen effizienter zusammen arbeiten. Ihr herzliches Engagement verdient einen klaren Kopf.


Später an einer Fachhochschule studieren?

Vielleicht wollen sie Sich trotz Ihres Interesses an einer beruflichen Ausbildung auch die Chance auf ein Studium wahren.

Neben ausreichenden Fremdsprachenkenntnissen in Englisch müssen Sie zur Erlangung der Fachhochschulreife Ihre Fähigkeit im mathematischen Denken nachweisen.

Wollen Sie während der Sozialassistentenausbildung die Fachhochschulreife erwerben, müssen Sie wöchentlich einen dreistündigen Mathematikkurs und eine zusätzliche Englischstunde belegen. Abhängig von der Teilnehmerzahl müssen Sie mit zusätzlichen Kosten von € 40 rechnen.

Am Ende der Sozialassistentenausbildung findet eine Zusatzprüfung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik statt. 

Die Anerkennung erfolgt entweder
nach Abschluss der Erzieherausbildung oder einer anderen abgeschlossenen Berufsausbildung,
oder nach mindestens zweijähriger Berufstätigkeit,
oder nach dem Sie ein mindestens halbjähriges einschlägiges Praktikum in einer sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Einrichtung absolviert haben.


 

Was möchte das Kollegium der Ketteler -La Roche- Schule mit Ihrer Ausbildung erreichen?

Unser Ziel und Auftrag ist, Sie in Ihrem beruflich-fachlichen Identitätsfindungsprozess zu unterstützen und mit Ihnen Wege zu einer verantworteten erzieherischen Tätigkeit zu finden. Wir vermitteln fachliches Grundwissen wie auch methodische Möglichkeiten der erzieherischen Arbeit. Wir fordern immer wieder auch Ihre Reflexionsfähigkeit. Dazu gehört eine kritische und selbstkritische Überprüfung Ihrer Ausbildung bzw. Ihrer beruflichen Entwickeln. Wir wünschen uns Ihre konstruktive Mitarbeit bei der Gestaltung des schulischen Zusammenseins, sei es im Unterricht, in der Schülervertretung, bei Festen und Feiern, bei der Lösung von Konflikten und der notwendigen Anstrengung, miteinander lernen zu lernen. Im Glücksfall mag dann auch die berufliche Ausbildung zu einer persönlich reichen Erfahrung führen.

Unser Handeln ist in verschiedenartiger Gestalt Ausdruck eines in christlichen Werten begründeten Engagements für eine gute Erzieherausbildung und da, wo es wechselseitiges Vertrauen erlaubt, auch für eine tragfähige Lebensorientierung. Die Frage, was uns Lebensgrund sein kann, betrachten wir nicht als erledigt oder als eine intellektuelle Spielerei, sondern als eine notwendige Herausforderung gegenüber Gleichgültigkeit, ängstlicher Abschottung und Kälte. Wir werden Sie daher ausdrücklich, oft auch indirekt mit religiösen Fragen konfrontieren, mit Ihnen nach aufrichtigen religiösen Ausdrucksformen suchen und sie erproben.

 


Wie muss Ihre Bewerbung aussehen?

Ihre Bewerbung richten Sie an:

Ketteler - La Roche - Schule
Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz
Altenhöfer Weg 61
61440 Oberursel / Ts.

Ihrem Bewerbungsschreiben legen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

- Tabellarischer Lebenslauf
- Kopien Ihrer beiden letzten Zeugnisse
- zwei neue Passbilder
- evtl. Bescheinigungen über praktische Tätigkeiten

Nach Eingang Ihrer Bewerbungsunterlagen werden Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Dabei haben Sie Gelegenheit, Ihre beruflichen Vorstellungen und Absichten darzustellen. Sie können weitere Informationen über die schulische Ausbildung erfragen und einen ersten Einblick in die Schulräumlichkeiten bekommen.

 


Was müssen Sie (bzw. Ihre Eltern) für die Ausbildung an der Ketteler - La Roche-Schule bezahlen?

Das hessische Privatschulfinanzierungsgesetz deckt nur einen Teil der Personalkosten der unterrichtenden Lehrer. Insgesamt müssen Sie für das erste und zweite Ausbildungsjahr je 720,- Euro aufwenden. Das macht also einen eigenen monatlichen Schulgeldbeitrag notwendig, der sich derzeit auf ca. 60,- Euro beläuft.


Stand: Juni 2012

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