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Tag der offenen Tür am 14. 11.2015

Am 14. November 2015 fand in unserer Schule das traditionelle Schulfest „Tag der offenen Tür“ statt. In den ausgestalteten Räumen der Schule konnten sich die ca. 1000 Besucher während mehrerer Stunden über den Nachmittag verteilt über die verschiedenen Ausbildungsgänge beraten lassen und parallel dazu die Ergebnisse aus den verschiedensten Unterrichtsfächern erkunden oder sich sogar aktiv beteiligen. Mehrere Räume waren der Naturwissenschaftlichen Bildung gewidmet, es gab eine Bewegungsbaustelle in der Halle, Möglichkeiten zur Entspannung und kreativen Gestaltens.

Eine Klasse der berufsbegleitenden Teilzeitausbildung bewirtschaftete ein gemütlich gestaltetes Cafe mit reichhaltigem Kuchen- und Snackbuffet. Die Kuchen und Snacks waren von den SchülerInnen und Studierenden spendiert und der Verkaufserlös wurde dann von der Konferenz mit SV zu einem großen Teil in zwei Flüchtlingshilfeprojekte gespendet.

Zu den aktuellen Herausforderungen rund um das Thema „Flüchtlinge“ veranstaltete ein Oberkurs der Erzieherausbildung ein Café unter dem Motto „Die Welt zu Gast in Hessen“ mit traditionellen hessischen Speisen und Getränken. Die Gäste konnten sich ausführlich zu Thema „Flüchtlingskrise“ informieren und auch mit den Gästen ins Gespräch kommen, die als Flüchtlinge hier in Hessen leben und zum Teil von Studierenden und DozentInnen in div. Projekten betreut werden.

Überschattet war das Fest von den Anschlägen von Paris am Vorabend. Auf Initiative einiger Studierender fand eine Andacht am Labyrinth der Schule statt an der ca. 200 Menschen teilnahmen. Es wurden Kerzen entlang des Labyrinths entzündet und miteinander geschwiegen und gebetet.

 

Gegen 17 Uhr klang das Fest langsam aus. Studierende und das Lehrerkollegium waren erschöpft, aber auch zufrieden. Es hatten sich viele Möglichkeiten zur Begegnung ergeben. Sowohl zwischen Interessenten für einen Ausbildungsplatz, Eltern und Freunden der derzeitigen Auszubildenden als auch den Ehemaligen, die kommen und gerne an die eigene Zeit an der Schule zurückdenken.

Aktivitäten

Wir hatten Hühner! Wie das?

In der Zeit vom 28.09. bis zum 12.10.2015 hatten wir 5 Hühner (inkl. Stall, Zaun, Futter, Träge etc.) vom Hühnerhof der Familie Lüft in Seligenstadt „gemietet“. Die Tiere lebten im Innenhof der Schule und legen uns etwa 3 – 4 Eier am Tag, die wir im Fach Ernährung der Klasse
SASS UI gut verwenden konnten.

  

Die Klassen Erz UI und TZA1a halfen im Fach Ökologie bei Pflege und Haltung der nützlichen Vögel.

Wir hatten viel Freude mit dieser zweiwöchigen Aktion.

 

Interview aus "Der Spiegel" Ausgabe 35/2015:

Praktikums-Anleitung

 Am 13. Juni 2015 konnten in der Ketteler – La Roche – Schule den 13 Teilnehmerinnen des Weiterbildungskurses ihr Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss zur Praktikumsanleiterin in einem kleinen Festakt überreicht werden.

Dem waren an zwei Tagen die Abschlusskolloquien vorausgegangen. Während der Prüfungsphasen der einzelnen Gruppen bereiteten die Teilnehmerinnen ihre eigene Feier vor und dokumentierten an zahlreichen Stellwänden ihren Ausbildungsprozess, um diesen den Gästen der Feierstunde vorstellen zu können.

Eingeladen waren die Leitungen, Kolleginnen und die Berufspraktikantinnen, die den Ausbildungsprozess begleitet haben.

 Dieser Weiterbildungskurs wurde auf Initiative des und in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Sozialministeriums konzipiert und läuft im Moment als zertifizierte Weiterbildung zum dritten Mal. Ein weiterer Durchlauf ist mit Beginn im Juli 2016 geplant.

 

Aktion Hessen hilft e.V.: Spende für Nepal

 Studierende der Ketteler-La Roche-Schule schlossen sich dem Aufruf  des Vereins „Aktion Hessen hilft“ an und spendeten Kuchen und andere Leckerbissen, die während des schulinternen Verabschiedungsfestes vor Beginn der Blockpraktika am Freitag, 12. Juni, zum Verkauf angeboten wurden.

Herr Greilich, der Vorsitzende von Aktion Hessen hilft, unterstützte die Veranstaltung durch seine Anwesenheit, ein Roll-up und Sammeldosen.

Eingenommen wurden ca. 400 €, die Hilfprojekten in Nepal zugute kommen.

 

Fotoausstellung vom 20.04. bis 29.05.2015
 
„‚In was für einer Welt leben wir eigentlich?!‘
Sozialpädagogische Wirklichkeitserschließung im Medium der Fotografie“

 „In was für einer Welt leben wir eigentlich?!“
Dieser scheinbar banale Satz kann ebenso als ungläubige Frage wie auch als wertende Feststellung gelesen werden. Eine scheinbar alltägliche Floskel, die immer wieder von Menschen im Beruf wie im privaten Umfeld kopfschüttelnd, staunend oder zweifelnd ausgesprochen wird. Eine Klasse angehender Erzieherinnen und Erzieher der Ketteler-La Roche-Schule (Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik) aus Oberursel/Ts. hat mit Hilfe der Fotografie versucht vorläufige Antworten und neue Fragen zu finden.

Im Rahmen einer festlichen Vernissage eröffnete der Katholische Stadtdekan und Schirmherr
Dr. Johannes zu Eltz am späten Nachmittag (17.00 Uhr) im „HAUS DER VOLKSARBEIT – Zentrum für Beratung, Bildung und Erziehung“ in Frankfurt am Main eine Ausstellung mit 40 fotografischen Arbeiten. Dabei betonte er die Bedeutung dieser pädagogischen Weltbetrachtung: „Künftige Erzieherinnen und Erzieher wollen und sollen Kindern bei der Betrachtung der Welt unterstützen. Das können sie nur, wenn sie sich zuvor ihrer eigenen Betrachtung versichert haben.“ Im Unterrichtsfach audio-visuelle Medien hatten die 25 jungen Erwachsenen (19 bis 26 Jahre) zuvor im Schuljahr 2013/2014 ihre medienpädagogische Kompetenz entwickelt. Dieses Fach unterstützt die künftigen Erzieherinnen und Erzieher beim Aufbau eines Repertoires, das für die vielfältigen Aufgaben und Projekte sozialpädagogischer Arbeit, zum Beispiel zur Bewältigung von Alltagssituationen, der Gestaltung von Aktivitäten und Experimenten sowie der Unterstützung einzelner Kinder / Jugendlicher nutzbar ist. Gleichzeitig überprüften die Studierenden im Rahmen der Suche nach verschiedenen Motiven ihre Wahrnehmung der Welt und so auch die eigenen lebenspraktischen Vorannahmen.

Die Ausstellung der s/w-Fotografien ist vom 20. April 2015 ab 17 Uhr bis zum 29. Mai 2015 im „HAUS DER VOLKSARBEIT – Zentrum für Beratung, Bildung und Erziehung“ im Frankfurter Nordend (Eschenheimer Anlage 21, 60318 Frankfurt am Main) jeweils werktags von 10 bis 18 Uhr zu sehen.#

 

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„Lebenswirklichkeiten von Kindern.
Eine sozialpädagogische Spurensuche zur Lebensweltorientierung“

Ausstellungseröffnung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)

Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI), hat am 10. Februar 2015 eine Ausstellung von Studierenden im Foyer des Ministeriums in Wiesbaden eröffnet. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Projektarbeit von 53 angehenden Erzieherinnen und Erziehern der Unterstufe der Ketteler-La Roche-Schule, womit eine Phase der intensive Recherche sowie einer umfangreichen Arbeit mit Kindern erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Im Rahmen des Faches „Sozialpädagogische Grundlagen“ haben sich die Studierenden der Fachschule für Sozialwesen – Fachrichtung Sozialpädagogik mit den unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Kindern auseinandergesetzt, sich dabei aber nicht von den eigenen lebenspraktischen und oft theoretischen Vorannahmen leiten lassen, sondern die Kindern selbst ihre eigene Lebenswirklichkeit zeigen lassen. Als Methode der Datenerhebung nutzen die 53 Studierenden dabei die reflexive Fotografie genutzt. So ließen sie die Klienten selbst Fotografien erstellen und interviewten sie anschließend zu den abgebildeten Situationen oder Gegenständen. Darüber hinaus erarbeiteten sie mit Hilfe weitergehender Literatur eine allgemeine Analyse der von Kindern gezeigten Lebenswirklichkeit. Dabei identifizierten sie zahlreiche unterschiedliche Bereiche die auf den 14 verschiedenen Postern der Ausstellung benannt werden. Diese Poster sind dabei ein didaktisches Element, das in Schulen aber ganz besonders im Rahmen wissenschaftlicher Tagungen an Hochschulen in den vergangenen Jahren immer populärer geworden ist. Ein Grund dafür ist die notwendige Fokussierung der Bearbeitenden auf wesentliche Inhalte eines Themas. Diesem Prozess muss eine intensive Bearbeitung in Projektgruppen vorausgehen, so dass in einem nächsten Schritt Informationen bewertet und zuletzt auf die notwendige „Essenz“ reduziert werden können.

Dr. Dippel betonnte im Rahmen der feierlichen Eröffnung die wachsenden Bedeutung des Berufsfeldes sowie der steigenden Verantwortung in diesem Bereich. Außerdem dankte er den Studierenden für die engagierte und wichtige Arbeit im Rahmen des Projektes, denn so seien die eigenen Ansichten und Vorstellungen von der Welt irritiert worden und die Studierenden hätten die Möglichkeit gehabt, dass eine scheinbar objektive Wahrheit nur selten gilt.

Die Studierenden bedankten sich im Anschluss bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums für die Chance und die Ermöglichung einer Ausstellung.

Unter diesem Link https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/erzieherinnen-und-erzieher-der-ketteler-la-roche-schule-praesentieren findet sich die Pressemitteilung des Sozialministeriums.

 

Praktikums-Anleitung

 

Am  13. September 2014 konnten in der Ketteler – La Roche – Schule den 16 Teilnehmerinnen des Weiterbildungskurses ihr Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss zur Praktikumsanleiterin in einem kleinen Festakt überreicht werden.

 

 

Dem waren an zwei Tagen die Abschlusskolloquien vorausgegangen. Während der Prüfungsphasen der einzelnen Gruppen bereiteten die Teilnehmerinnen ihre eigene Feier vor und dokumentierten an zahlreichen Stellwänden ihren Ausbildungsprozess, um diesen den zahlreichen Gästen der Feierstunde vorstellen zu können.

Eingeladen waren neben den Leitungen, Mentorinnen und Praktikantinnen der sozialpädagogische Beirat der Schule insbesondere auch Herr Dr. Nörber vom Hessischen Sozialministerium und  Frau Schuster-Kunovits als Vertreterin der Stadt Oberursel und des Beirats der Schule. Beide richteten sehr differenzierte und wertschätzende Worte an die Festgemeinde und die Absolventinnen und betonten den Stellenwert der Verzahnung von Lernort Praxis und Lernort Schule, der in der Zusammenarbeit bei der Begleitung der Berufspraktikantinnen besonders zum Tragen kommt.

Das Sozialministerium war sowohl Initiator als  Finanzier der Weiterbildung und Herr Dr. Nörber führte in seiner Ansprache mit deutlichen Worten aus, welch hohen Stellenwert eine qualifizierte Praktikumsanleitung im Ausbildungsprozess einer Erzieherin hat.

Er begrüßte ausdrücklich, dass dieses Weiterbildungskonzept an der Schule weiterläuft. Ein neuer Kurs hat ja bereits vor den Sommerferien begonnen.

Für den Kurs im Schuljahr 2015/2016 beginnt die Planungsphase. Erste Informationen finden Sie auf der hier.

 

Wanderausstellung der Jugendmigrationsdienste zur Lebenssituation zugewanderter Jugendlicher vom 24.03. bis 04.04.2014
 

(snd) Artikel vom 03.04.2014 in der Taunus-Zeitung)

Wie fremd ist das Fremde?

Ketteler-La-Roche-Schule spielt mit dem Umgang mit Klischees und Vorurteilen

„Anders? – cool!“, lautet der Titel einer Wanderausstellung, die derzeit an der Ketteler-La Roche-Schule zu sehen ist. Begleitet wird sie von verschiedenen Veranstaltungen – darunter war ein Abend voller Überraschungen. Oberursel. 

Lust auf Gewürzgurken mit Marshmallows und ein giftgrünes Getränk, die von einer Bedienung mit Mundschutz und OP-Handschuhen serviert werden? Wohl kaum. Ähnlich erging es vielen Besuchern, die sich am Dienstagabend in der Cafeteria der Ketteler-La-Roche-Schule zusammengefunden hatten.

Doch nicht nur Getränke und Snacks, auch der musikalische Beitrag war zunächst befremdlich: Die sieben Sängerinnen vom „Ensemble Septime“ trugen jeder ein anderes Stück vor – und trotzdem traten sie als Chor auf. „Fremdheit! – Wie fremd ist das Fremde?“, lautete der Titel der Veranstaltung, die von Meinhard Schmidt-Degenhard vom HR moderiert wurde. „Wir werden ein einzigartiges Experiment durchführen, und Sie sind ein Teil der Versuchsanordnung“, erklärte Schmidt-Degenhard den Gästen. Das Konzept für die Veranstaltung wurde im Unterricht „Interkulturelle Bildung“ von Studierenden der Ketteler-La-Roche-Schule und Dozentin Ute Kistner erarbeitet. Die Gruppe beschäftigte sich unter anderem mit Themen wie Migration, Klischees und Vorurteilen.

Deswegen war auch die Sitzordnung nicht frei gewählt. Beim Betreten der Cafeteria erhielt jeder Gast eine farbige Karte, die ihm einen Tisch zuwies: Blau stand für „Patriotismus und Nationalismus“, Grün für „Fremd“, Rot für „Willkommen“. Gastgeberin am Tisch „Willkommen“ war Ulla Kalbas, die an der Ketteler-La-Roche-Schule evangelische Religion unterrichtet. Schnell kamen die zehn Personen am Tisch miteinander ins Gespräch – auch das war ein Ziel des Abends. Eine Frau aus Kroatien, die im Alter von neun Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland kam, hat sich stets willkommen gefühlt, sagte sie. „Hier gibt es bessere Bildungschancen und weniger Leistungsdruck“, erklärte sie ihren Tischnachbarn.

Gast vom Tatort

Vier der geladenen Gäste sprachen über ihre persönlichen Eindrücke – darunter Schauspielerin Mimi Fiedler, die seit 2008 im Stuttgarter ARD-Tatort mitwirkt und Ulrich Wagner, der als Professor für Sozialpsychologie an der Universität Marburg lehrt. „Was sind wir gewohnt als fremd zu sehen? Äußerlichkeiten wie das Kriterium Hautfarbe, bestimmen unsere Ängste“, betonte Wagner. „Was zu Anfang komisch war, etwa die Disharmonien der Sängerinnen, war am Ende vertraut. Je lauter sie gesungen haben, desto harmonischer war es“, sagte Fiedler.

Die Wanderausstellung „anders? – cool!“ des Jugendmigrationsdienstes Hochtaunus und Bad Homburg zur Lebenssituation zugewanderter Jugendlicher, kann noch bis morgen , in der Ketteler-La-Roche-Schule besucht werden. Gruppen oder Schulklassen melden sich unter Telefon (0 61 71) 9 24 30 oder per E-Mail an die Adresse info@kettlaro.de an.

 

 

Eine Wanderausstellung der Jugendmigrationsdienste

zur Lebenssituation zugewanderter Jugendlicher

 vom 24.03. bis 04.04.2014

in der

Ketteler-La Roche-Schule

 

Die Studierenden der Kurse „Interkulturelle Bildung“ präsentierten in Zusammenarbeit mit dem Jugendmigrationsdienst Hochtaunuskreis die Ausstellung „anders? cool!“.

Sie spiegelte die Lebenswirklichkeit junger Menschen wider, ihre Sorgen, Freuden und Hoffnungen und richtete sich an zugewanderte und einheimische Jugendliche, LehrerInnen, PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, PolitikerInnen und interessierte BürgerInnen.

Mit der Präsentation der Wanderausstellung wollten die Studierenden der Ketteler-La Roche-Schule auf die vielfältigen gesellschaftspolitischen Herausforderungen von Migration und Fremdheit aufmerksam machen.

 

Wir alle treffen zunehmend auf „die interkulturelle Gesellschaft“ und es wird erwartet, dass wir selbstverständlich mit dieser Gegebenheit umgehen – was uns im Alltag nicht immer gelingt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.anders-cool.de

 

Kooperation mit dem Theaterhaus in Frankfurt

im Schuljahr 2013/14

 

1. Besuche im Theaterhaus:

Alle SchülerInnen haben die Möglichkeit im Rahmen des Unterrichts mit unterschiedlichen FachlehrerInnen das Theaterhaus zu besuchen. Dazu gehört eine Einführung in die Regeln des Theaters, ein Blick "Hinter die Kulissen" (Werkstätten, Bühne, Garderobe, Fundus, Technik), eine Einführung in die Aufgaben ästhetischer Bildung, das Schauen von Stücken aus dem Repertoire des Theaterhauses (gemeinsam mit Kindergruppen, die sich ebenfalls das jeweilige Stück anschauen) und Nachbesprechungen mit den Künstlern.

 

 2. Gastspiele in der Schule:

Im Oktober und November 2013 haben für alle Unterstufenklassen zwei Gastspiele mit dem Theaterhaus Ensemble in der Schule stattgefunden.

- Beide Unterstufenklassen in der Sozialassistenzausbildung haben sich das Stück "Titus" angeschaut, ein Stück für Jugendliche, in dem der Junge "Titus" aus seinem Leben erzählt.

Wahres und Unwahres, Schönes und Trauriges, Witziges und Nachdenkliches vermischen sich zu dem differenzierten und poetischen Portrait eines Jungen in der Pupertät.

- Beide Unterstufenklassen in der Erzieherausbildung haben sich das Stück "Messerschmitt vs. Spitfire - a lovestory" angeschaut, ein bilinguales Theaterstück für Jugendliche, bei dem die Zuschauer aktiv am Entstehen der Geschichte beteiligt werden. Mitten in Frankfurt taucht plötzlich im Main eine Luftmine aus dem 2. Weltkrieg auf, im Umkreis von 2 Kilometern muss alles evakuiert werden. Zur gleichen Zeit findet ein Familientreffen statt, Kate, die siebzehnjährige englische Cousine von Lukas kommt zu Besuch, um endlich ihre deutschen Verwandten kennen zu lernen. Im Anschluss an das Stück fand ein 2 stündiger Workshop statt. 

 

3. Theaterprojekt:

Schwerpunkt der Kooperation ist die Entwicklung eines Theaterstücks mit der Klasse Erzieher UII unter der Regie des Intendanten Gordon Vajen und der Theaterpädagogin Simone Fecher. In 80 Stunden erarbeiten die angehenden ErzieherInnen im Rahmen der Unterrichtsfächer "Spiel-und Bewegungserziehung" (Fachlehrein Kathrin Meyerdierks) ein Theaterstück unter dem Titel "Der Goldene Ring", das im Mai 2014 öffentlich präsentiert wird.

Ausgehend vom "Ring des Nibelungen" von Richard Wagner wird gemeinsam der mythologische Hintergrund und die Aktualität dieses Stoffes entwickelt. Die männlichen Helden, die starken Frauenfiguren und die Macht des Goldes werden auf ihre Bedeutung überprüft und in theatrale Formen umgesetzt. Wagner dient dabei als Vorlage, griffige Szenen zu entwickeln, die gute Spielmöglichkeiten bieten.

Darüber hinaus wird versucht, den Studierenden einen Zugang zum Musiktheater zu eröffnen.

In der praktischen Arbeit lernen die Studierenden Methoden und Techniken des Theaters kennen und gewinnen auf lustvolle und wahrhaft spielerische Weise Einblick in die Wirksamkeit ihrer eigenen Ausdrucksformen. Sie lernen ihr "Selbstgefühl" wahrzunehemen und werden achtsamer gegenüber eigenen Gefühlen. Durch die Rölle, in die sie schlüpfen können, haben sie den Schutz und die Legitimation, verborgene Seiten von sich kennenzulernen und auszuprobieren. Diese Erfahrung ermöglicht ihnen die Erweiterung ihres Handlungsspektrums und die Erprobung neuer Lösungsmöglichkeiten. Das Theater als kommunikative Kunstform fördert gleichzeitig die Achtsamkeit gegenüber den Mitstudierenden und das Eingehen auf deren Reaktionen und Äußerungen.

Die äußerst positive und nachhaltige Wirkung eines derartigen Projektes ist darin zu sehen, dass die ausgebildeten ErzieherInnen diese Erfahrungen in ihren Berufsalltag mitnehmen und an die Kinder und Jugendlichen weitergeben können. Nicht nur durch die Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit und der Erweiterung ihrer Handlungsmöglichkeiten, sondern auch dadurch, dass sie mit den Kindern und Jugendlichen kulturelle Einrichtungen aufsuchen und Formen und Inhalte verständnisvoll begleiten können.

 

Nähere Infos zum Theaterhaus unter:

Theaterhaus
Kindertheater – Jugendtheater
Schützenstr. 12
60311 Frankfurt
www.theaterhaus-frankfurt.de

 

 

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