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Staatlich anerkannte(r) ErzieherIn

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aatlich anerkannte(r) ErzieherIn in berufsbegleitender Form


Staatlich anerkannte(r)SozialassistentIn

Katholische Religionspädagogische Ausbildung

Evangelische Religionspädagogische Ausbildung

 

 

     
 

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Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher
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Wo können Sie als Erzieherin oder als Erzieher arbeiten?

Die abgeschlossene Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher befähigt Sie zur sozialpädagogischen Arbeit ...

  • in der Kinderkrippe
  • in der Krabbelstube
  • im Kindergarten
  • in der Kindertagesstätte
  • im Kinderhort
  • in Spiel- und Lernstuben
  • in Ganztagsschulen
  • im Kinder- und Jugendheim
  • in Einrichtungen offener Kinder- und Jugendarbeit
  • in sonderpädagogischen Einrichtungen, incl. Sonderschulen
  • in Kinderstationen von Krankenhäusern


Welche Voraussetzungen zur Erlangung eines Ausbildungsplatzes brauchen Sie?

Die Aufnahme in die Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik setzt folgende Nachweise voraus:

1. Zeugnis des mittleren Abschlusses (Realschulabschluss) oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis (z.B. Abschlusszeugnis der zweijährigen Berufsfachschule, Fachoberschulreife, Versetzungszeugnis in die Einführungsphase einer gymnasialen Oberstufe). In Zweifelsfällen entscheidet über die Gleichwertigkeit das Staatliche Schulamt.

2. den Nachweis beruflicher Erfahrung

  • ein Berufsabschluss – aufbauend auf dem mittleren Abschluss - als Staatlich
    geprüfte Sozialassistentin oder als Staatlich geprüfter Sozialassistent oder

  • den Abschluss einer sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Berufsausbildung
    aufbauend auf dem mittleren Abschluss – von mindestens zwei-jähriger Dauer,

3. den Nachweis der gesundheitlichen Eignung für den Beruf

Abweichend kann zugelassen werden, wer in einer Feststellungsprüfung eine gleichwertige berufliche Vorbildung nach Art und Dauer der einzelnen Tätigkeiten nachgewiesen hat (§ 3, Abs. 2 der AVO vom 11.01.2018).

Bestandteil der Feststellungsprüfung ist ein Gespräch über die sozialpädagogischen Erfahrungen.
 

Die Zulassung zur Feststellungsprüfung setzt den Nachweis einer Berufstätigkeit und von sozialpädagogischer Erfahrung voraus.

Diese kann nachgewiesen werden durch:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens dreimonatige Vollzeittätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder

  • eine einschlägige Vollzeitberufstätigkeit von 36 Monaten oder

  • eine Tätigkeit als Tagespflegeperson von 33 Monaten Dauer und eine mindestens dreimonatige Vollzeittätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder

  • das Abitur und eine mindestens dreimonatige Vollzeittätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder

  • die Fachhochschulreife und eine mindestens dreimonatige Vollzeittätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder

  • Abschluss der Fachoberschule, Form A oder B, und eine mindestens dreimonatige Vollzeittätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung

Auf die Vollzeitberufstätigkeit sind bis zu einer Dauer von höchstens 24 Monaten anzurechnen:

  • erzieherische und pflegerische Tätigkeit in der Familie bis zur Dauer von 12 Monaten,

  • förderliche Studienleistungen an Fachhochschulen und Hochschulen

  • die Ableistung eines sozialen Jahres im Sinne des Bundesfreiwilligendienstes oder gleichgestellte Dienste im sozialpädagogischen Bereich

  • einschlägige Vollzeitpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen bis zu einer Dauer von 12 Monaten, Teilzeitpraktika sind entsprechend umzurechnen

  • ein Auslandsaufenthalt als Au-Pair bis zur Dauer von 12 Monaten

  • ehrenamtliche Tätigkeit in sozialpädagogischen Einrichtungen bis zur Dauer von 12 Monaten; addierte Nachweise im Unfang von mind. 140 Stunden werden jeweils als Arbeitsmonat gewertet.

Bewerber*innen, die ihren Schulabschluss nicht im deutschsprachigen Raum erworben haben, müssen deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau C1 durch ein Zertifikat nachweisen. Bewerber*innen, die sich bei Aufnahme der Ausbildung an einem Sprachkurs im Rahmen des Wahlunterrichts anmelden, können basierend auf dem Nachweis des Niveaus B2 aufgenommen werden. Ein Zertifikat über eine bestandene C1 Prüfung muss spätestens bis zum Ende des ersten Ausbildungsjahres vorliegen.

 

Weitere Informationen können Sie erfragen:
Montag bis Freitag zwischen 9 -13 Uhr unter der Telefonnummer 06171 - 9243-0 bei Frau Kürten.

 

Wie muss Ihre schriftliche Bewerbung aussehen?

Ihre Bewerbung richten Sie an:

Ketteler - La Roche - Schule
Fachschule für Sozialwesen,
Fachrichtung Sozialpädagogik
Altenhöfer Weg 61
61440 Oberursel/Ts.

Ihr Bewerbungsschreiben schicken Sie uns bitte im Zeitraum September bis Juni  vor Ausbildungsbeginn zu. Ihrem Anschreiben legen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • Anschreiben

  • Tabellarischer Lebenslauf

  • Kopien Ihrer Abschlusszeugnisse

  • Nachweise Ihrer beruflichen Tätigkeiten

  • Nachweis über Ihre sozialpädagogischen Erfahrung

  • Nachweise über ehrenamtliche Tätigkeiten

  • zwei neue Lichtbilder

spätestens bei Aufnahme der Ausbildung vorzulegen sind:

  • ein ärztliches Attest über Ihre gesundheitliche Eignung.
  • ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

diese beiden Unterlagen sind spätestens bei Aufnahme der Ausbildung vorzulegen und darf zu diesem Zeitpunkt nicht älter als zwei Monate sein. Erteilte Aufnahmezusagen gelten unter dem Vorbehalt des Nachweises der gesundheitlichen Eignung und nach Prüfung des Führungszeugnisses.

Nach Eingang Ihrer Bewerbungsunterlagen werden Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Dabei haben Sie Gelegenheit, Ihre beruflichen Vorstellungen und Absichten sowie Ihre bisherigen berufspraktischen Erfahrungen darzustellen. Sie können weitere Informationen über die schulische Ausbildung erfragen und einen ersten Einblick in die Schulräumlichkeiten bekommen.

Wie verläuft die Bewerbung?

1. Die Vorauswahl
Gesichtspunkte:

-  Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen

-  Regionalität

-  schulische Leistungen

-  praktische Vorerfahrungen

-  außerschulisches Engagement

-  Lebensalter und -umstände

2. Bewerbungstag
Erste Gesprächsrunde in einer Kleingruppe

- Vorstellung

- fachliches Gespräch zu einem pädagogischen Problem

Zweite Gesprächsrunde in einer Kleingruppe

-  Fragen zu Ausbildungsvorstellungen und –erwartungen

-  Klärung von Berufsmotivationen

-  Philosophie der Erzieher*innenausbildung an unserer Schule

3. Pause

4. Schriftlicher Test zu einem pädagogischen Fachtext

5. Rundgang durch die Schule und weiterführenden Fragen zur Ausbildung

6. Einzelgespräch

-   Durchsicht der Bewerbungsunterlagen

-   Klärung individueller Lernvoraussetzungen und besonderer Bedingungen der Lebens- und Lernsituation

Gesichtspunkte für die Vergabe eines Ausbildungsplatzes:

  • Wachheit, Neugier und Fragefähigkeit, Differenziertheit der Wahrnehmung

  • sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Differenzierungsvermögen

  • Problembewusstsein, Fähigkeit zum Perspektivenwechsel; erste Ideen zur beruflichen Rolle

  • Motivation

  • Argumentationsfähigkeit und Selbstbehauptungsvermögen

  • Erfahrungshorizont und persönliche Reife

  • Textverständnis und schriftliche Ausdrucksfähigkeit

 

Was will das Kollegium der Ketteler-La Roche-Schule in der Erzieher*innenausbildung erreichen?

Unser Ziel und Auftrag ist, Sie in Ihrem beruflich-fachlichen Identitätsfindungs­prozess zu unterstützen und mit Ihnen Wege zu einer verantworteten erzieherischen Tätigkeit zu finden. Wir vermitteln fachliches Grundwissen wie auch methodische Möglichkeiten der erzieherischen Arbeit. Wir fordern immer wieder Ihre Reflexionsfähigkeit, die kritische und selbstkritische Überprüfung Ihrer Ausbildung und beruflichen Entwicklung. Wir erwarten Ihre konstruktive Mitarbeit bei der Gestaltung des schulischen Zusammenseins, sei es im Unterricht, in der Schülervertretung, bei Festen und Feiern und bei der Lösung von Konflikten.

Unser Handeln ist in verschiedenartiger Gestalt Ausdruck eines in christlichen Werten begründeten Engagements für eine gute Erzieherausbildung und da, wo es wechselseitiges Vertrauen erlaubt, auch für eine tragfähige Lebensorientierung. Die Frage, was uns Lebensgrund sein kann, betrachten wir nicht als erledigt oder als eine intellektuelle Spielerei, sondern als eine notwendige Herausforderung gegenüber Gleichgültigkeit, ängstlicher Abschottung und kalter Banalität. Wir werden sie daher ausdrücklich, oft auch indirekt mit religiösen Fragen konfrontieren, mit Ihnen nach aufrichtigen religiösen Ausdrucksformen suchen und gemeinsam Gottesdienst feiern.

 

Welche Fächer gehören zur Ausbildung?

Seit dem Schuljahr 2016/2017 wird gemäß dem neuen Lehrplan in der Erzieherausbildung überwiegend nicht mehr in Fächern sondern in Aufgabenfeldern unterrichtet.

Ziel der Aufgabenfeldorientierung ist es:

  • Den Erwerb von Kompetenzen in berufsbezogenen und berufsübergreifenden Zusammenhängen zu fördern,

  • den Entwicklungsprozess zu einer reflektierten professionellen Haltung als Erzieherin/Erzieher zu begleiten

  • den handlungsorientierten Unterricht sowie die Verzahnung von Theorie und Praxis zu unterstützen und

  • die verantwortliche Gestaltung von pädagogischen Prozessen zu ermöglichen (Lehrplan für die Ausbildung von Erzieher*innen).

Aufgabenfelder und Fächer in der Erzieherausbildung 

Aufgabenfeld

Unterrichtsinhalt  im ersten und zweiten Ausbildungsjahr

AF 1

Berufliche Identität und prof. Perspektiven weiter entwickeln

AF 2

Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten

AF 3

Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

AF 4

Unterteilt in folgende Bildungsbereiche:
- Gesundheit + Umwelt;
- Tanz + Musik;
- Kreatives Gestalten;
- Bewegung + Spiel;
- Medien + Literacy;
- Mint

AF 5

Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen

AF 6

Institution und Team entwickeln sowie in sozialen Netzwerken kooperieren

 Mentoring: (Portfolioarbeit, Coaching, Begleitung der Gruppenarbeit, Kasuistik, Praxisreflexion)

 

 

Vertiefungsbereich Gruppe A

Vertiefungsbereich Gruppe B

Sozialpädagogische Arbeit :

Sozialpädagogische Arbeit:

 - im Elementarbereich

 - im interkulturellen Bereich

 - im außerschulischen und schulischen Bereich

 - Schwerpunkt Salutogenese

 - in heilpädagogischen Einrichtungen / mit Menschen mit Beeinträchtigungen

 - Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung

 - in der Erziehungshilfe

 - Schwerpunkt Sozialmanagement

 
Allgemeinbildende Fächer:

- Deutsch

- Englisch

- Religion/Religionspädagogik

 

 Sozialpädagogische Praxis:     

1. Ausbildungsjahr          6 - 7 Wochen im zweiten Halbjahr (Vorbereitung, Inhalte und Begleitung wird in einem Infoheft rechtzeitig vorgestellt)

2. Ausbildungsjahr          6 - 7 Wochen am Ende des 1. Halbjahres der Oberstufe (Vorbereitung, Inhalte und Begleitung wird in einem Infoheft rechtzeitig vorgestellt).

 

Was müssen Sie für eine Ausbildung an der Ketteler-La Roche-Schule bezahlen?

Das Ersatzschulfinanzierungsgesetz deckt nur einen Teil der Kosten zum Betrieb der Schule bzw. für die Ausbildungskosten. Deswegen erheben wir einen eigenen monatlichen Schulgeldbeitrag von
80,00 €; insgesamt für das erste und zweite Ausbildungsjahr jeweils 960,00 €.

Im dritten Ausbildungsjahr verlangen wir inkl. der Prüfungsgebühren einmalig € 230,00 .

Die religionspädagogische Ausbildung während des Berufsanerkennungsjahres wird durch die Diözese Limburg bzw. die Evangelische Kirche Hessen-Nassau finanziert und ist für Sie kostenfrei.

Sofern Sie im Wohnheim ein Zimmer mieten wollen, bezahlen Sie derzeit ca.
€ 260,00. Wenden Sie sich mit Ihrem Mietinteresse an die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung in Mainz (06131-25080-12).

 

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und gliedert sich in

1. eine zweijährige schulische Ausbildung, eingeschlossen zwei Blockpraktika à 6 bis 7 Wochen

2. ein von Seiten der Schule begleitetes Berufsanerkennungsjahr in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Studierende mit Sozialassistentenabschluss können an die Gesamtkonferenz einen Antrag auf Verkürzung auf 6 Monate stellen.

Der schulische Ausbildungsabschnitt endet mit einer theoretischen Prüfung. Die bestandene Prüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Berufsanerkennungsjahres.

Am Ende des Berufsanerkennungsjahres melden Sie sich zur methodischen Prüfung, nach deren Bestehen Sie "Staatlich anerkannte Erzieher*in" sind.

Die Ausbildung beginnt jährlich nach den Sommerferien.

 

Stand: März 2018

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